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Bildungsgemeinschaft
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Hort

Do, 26.04.2018:
Elternsprechtag

Schularbeitentermine des
2. Semesters >>>

Chronik von St. Anna

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1567 Im Steuerbuch wird ein Sebastian Händl als Besitzer der Gründe und Gebäude genannt. Vielleicht ist er auch der Erbauer.
1626 Händl, der Stadtrichter in Steyr ist, wandert wegen seines evangelischen Glaubens nach Ungarn aus.
Die Stadtgemeinde kommt in den Besitz von „Niederaichet“.
1638 Die Stadtgemeinde verkauft wegen Geldmangels den Besitz an den Handels- und Ratsherrn Martin Ernst Plautz. Von da an wird das Hauptgebäude an der Sierninger Straße „Plautzenhof“ genannt.
1613 Der Kaiser verleiht Mathias Plautz, Prälat zu Seitenstetten, und seinen Brüdern den rittermäßigen Adel.
1656 Der Plautzenhof geht an den Grafen von Tättenbach über.
1679 Die Pest fordert allerorts viele Opfer. Die Stadtgemeinde kauft den Plautzenhof und gestaltet ihn zu einem Lazarett für Pestkranke um.
Baumeister Reuß kauft die zum Hof gehörigen Äcker.
1754 Der Stadtrichter Großrucker ersucht, an das Lazarett eine Kapelle zu Ehren der Hl. Anna anbauen zu dürfen.
1755 Hayberger, der Planer des Steyrer Rathauses, erbaut die Kapelle.
Es wird ein Ansuchen an den Bischof zu Passau gestellt, bei der Anna-Kapelle eine Priesterwohnung erbauen zu lassen. Es entsteht das „Pfarrerstöckl“.
1844 Ansuchen an Kaiser Ferdinand um Barmherzige Schwestern aus Wien zur Betreuung der Kranken
1848 Sanierung und Erweiterung des St.-Anna-Spitals
1849 Einweihung des „neuen Spitals“ bei St. Anna und Einzug von sechs Barmherzigen Schwestern
1860 Spitalsdirektor Karl Aigner plant ein Waisenhaus.
Die Grundsteinlegung durch Bischof Rudigier erfolgt am 9. Juni 1860.
1861 Am 24. September erfolgt die Einweihung und Eröffnung des Waisenhauses für Mädchen.
1874 Vergrößerung des Waisenhauses und Aufnahme von Knaben
1878  Errichtung einer einklassigen Privatschule
1881 Die Schule erhält das Öffentlichkeitsrecht.
1885 Abermals Vergrößerung des Waisenhauses
1886 Die Schule wird zweiklassig.
1919 Elektrische Beleuchtung in den Räumen von St. Anna
1920 Bau eines Schulhauses in der Sierninger Straße – mit Eröffnung des Gebäudes wird die Schule dreiklassig.
1925 Eröffnung der Bürgerschule mit Öffentlichkeitsrecht
1928 Umfunktionierung der Bürgerschule zur Hauptschule (237 Schüler)
1930 Das Krankenhaus St. Anna wird an das Land Oberösterreich abgegeben.
1934 Politische Wirren werden auch in St. Anna bemerkbar.
1936 Die Barmherzigen Schwestern erwerben das Krankenhaus. An Stelle des Joachymshauses entsteht ein neues Schulgebäude, das am 15. September durch Prälat Franz Hlawati eröffnet und eingeweiht wird.
1938 Einmarsch Hitlers in Österreich
Im Juni wird allen Privatschulen das Öffentlichkeitsrecht entzogen,
am 7. September werden per Erlass alle Privatschulen aufgelöst.
1939 Die Schule wird ein Militärlazarett. Im Waisenhaus werden Rotkreuzschwestern einquartiert.
1941 Abnahme und Abtransport von drei Glocken
1944 Beginn der Bombenangriffe auf Steyr
1945

1955
Steyr ist westlich der Enns von Amerikanern, östlich der Enns von Russen besetzt.
1945 Im August kommen 50 schlesische Flüchtlingskinder nach St. Anna.
Wiedereröffnung der Volksschule
1946 Beginn des Unterrichts in der Hauptschule
1947 174 Schülerinnen und Schüler
1961 14. Mai: Glocken- und Orgelweihe in St. Anna
1962 Von den Steyr-Werken wird ein Grund an der Steyr für eine Spielwiese gepachtet.
1963 Dieser Grund wird käuflich erworben.
1973 Einführung des Zweiten Klassenzuges
1976/77 Umgestaltung der Spielwiese zum Sportplatz
1977 Planung eines Erweiterungsbaues der Schule,
Abbruch des Stallgebäudes am 15. November
1979 Genehmigung des Bauplans im März (Architekt Karl aus Wels)
Baubeginn im August
1980 Am 4. November Gleichenfeier und Dankgottesdienst im neuen Turnsaal
1981 Am 4. November Eröffnung durch Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck
2008/09 Generalsanierung des gesamten Schul- und Hortkomplexes
Das Schuljahr 2008/09 wird in einem „Containerdorf“ auf dem Vorplatz der Schule verbracht.
2010 Im September übernimmt die „Vereinigung von Ordensschulen Österreichs“ die Aufgabe des Schulerhalters.
2012 Mit Schulbeginn ist die ehemalige Hauptschule „Neue Mittelschule“.

Die Chronik bis zum Jahr 1981 wurde von Sr. Ruperta Fischer, ehemalige Direktorin der Volks- und Hauptschule St. Anna, verfasst.